// Projekte / Helge hat Zeit

Helge hat Zeit
Redaktionsleitung
Köln 2012 – 2013
Auftraggeber: Westdeutscher Rundfunk
Redaktionsleitung: Vasco Boenisch


Mit »Helge hat Zeit« erfüllte sich das künstlerische Multitalent Helge Schneider den Wunsch einer eigenen und im wahrsten Sinne eigenartigen Fernsehsendung. Im Kölner Stadtgarten entstand seine ganz persönliche Kulturshow, in der er mit seinen Gästen über Quatsch und die Welt philosophierte und musizierte, darunter die Puppenspielerin Suse Wächter, die Schriftstellerin Sibylle Berg und die Beatboxerin Butterscotch. In selbst gefilmten Videobeiträgen imitierte Schneider Günter Grass oder jagte eine Schafherde. Nach zwei Sendungen beendete Helge Schneider die Show: »Ich hab's versucht. Es hat mir Spaß gemacht. Aber es ist nicht mein Ding. Ich gehöre auf die Bühne.«

© WDR

Helge hat Zeit
Kulturshow mit Helge Schneider
2 Folgen
Folge 1: Sibylle Berg, Butterscotch, Sandra Hüller, Kurt Krömer, Suse Wächter
Folge 2: Bobo und Herzfeld, Ralf König, Olga Scheps, Hans Süper, Suse Wächter
Redaktion: Vasco Boenisch
Regie: Thomas Menke
Produktion: WDR, Initiative Kölner Jazz Haus e. V.
Erstausstrahlungen: 20.10.2012 (1), 05.01.2013 (2)
WDR Fernsehen

Mit seiner Talkshow »Helge hat Zeit« im WDR-Fernshen unterläuft der Mülheimer Unterhaltungskünstler Helge Schneider virtuos sämtliche Regeln einer solchen Sendung. Das ist mal absurd, hin und wieder langweilig – und in den besten Momenten grandiose Unterhaltung.

Sebastian Weßling (Der Westen)

Schneiders Sendung fügt sich lückenlos in sein Gesamtkunstwerk aus viel Quatsch und viel Musik. Er kann das wie kein Zweiter – auch im TV.

Sascha Gorhau (sueddeutsche.de)

Der kauzige Alleinunterhalter würfelt bunt Sinn und Unsinn ins Studio, führt mit kiloschwerem Schalk im Nacken das Konzept so konsequent aus, bis es der Absurdität preisgegeben ist: Mitten in der Sendung holt er einen zerknautschten Zettel mit Regieanweisungen aus der Tasche, um mal zu gucken, wie es in so einer Talkshow weitergeht, und stellt lapidar fest: »Ist noch nicht so weit, dachte, wär Schluss.«

Ariane Holzhausen (Stuttgarter Zeitung)

»Helge hat Zeit« ist letztlich nichts anderes als eine äußerst unterhaltsame 75-minütige Synthese aus Jamsession und Improvisationstheater: locker, entspannt komisch.

Jan Scheper (taz)


Elfriede Jelinek (Suse Wächter) bei »Helge hat Zeit« (20. Oktober 2012)


Udo Lindenberg und Zombie (Suse Wächter) bei »Helge hat Zeit« (5. Januar 2013)