// About


Vasco Boenisch, geboren 1980 in Berlin, absolviert von 2000 bis 2005 die Deutsche Journalistenschule (DJS) und studiert zur gleichen Zeit in München Journalistik, Politische Wissenschaft, Theaterwissenschaft und Soziologie. Er wird 2008 mit einer Untersuchung zum Thema Theaterkritik zum Dr. phil. promoviert.

Seit Anfang der 2000er Jahre arbeitet er als freier Journalist für verschiedene Printmedien, ist als Reporter und Redakteur für Radiosender des Bayerischen Rundfunks tätig sowie als Autor für Kulturmagazine des WDR Fernsehens und von ARTE. Er schreibt Theaterrezensionen für Tageszeitungen und Fachmagazine, seit 2006 als Theaterkritiker für die Süddeutsche Zeitung. Mit 29 Jahren wird er in die Jury des Berliner Theatertreffens berufen. Von 2006 an arbeitet er beim Westdeutschen Rundfunk als Redakteur für das ARD Morgenmagazin. 2009 wird er Redakteur in der Kulturredaktion Fernsehen des WDR. 2010 wechselt er als Redakteur mit besonderen Aufgaben und Referent in die Leitung der Hauptabteilung Kultur und Wissenschaft Fernsehen. 2014 engagiert ihn Intendant Johan Simons als Dramaturg für die Ruhrtriennale 2015 – 2017, das Festival der Künste in der Metropole Ruhr. 2016 übernimmt er einen Lehrauftrag an der Folkwang Universität der Künste im Studiengang Regie.

Vasco Boenisch verantwortet in dieser Zeit unterschiedliche regionale und nationale Kultursendungen und ist an der Entwicklung neuer Literatur-, Philosophie- und Showformate beteiligt, darunter die Sendungen »Helge hat Zeit« mit Helge Schneider und »Anke hat Zeit« mit Anke Engelke, die 2014 die Auszeichnung der Deutschen Akademie für Fernsehen in der Kategorie Beste Fernsehunterhaltung erhält. Als Moderator präsentiert er die Sendung »west.art« im WDR Fernsehen, das »Kulturpolitische Forum« in WDR 3, Diskussionen im Rahmen des Theatertreffens der Berliner Festspiele sowie die Gala zur Verleihung des International Light Art Award 2015. Er arbeitet als Produktionsdramaturg u. a. mit Anne Teresa De Keersmaeker, Susanne Kennedy und Johan Simons zusammen. Für die Ruhrtriennale konzipiert er die Programmreihe Campustriennale zur nachhaltigen Förderung jünger Künstlerinnen und Künstler im Bereich Theater und Bildende Kunst. Er entwickelt neue Diskurs- und Diskussionsformate u. a. mit Carolin Emcke, Byung-Chul Han, Esra Küçük, Norbert Lammert, Claus Leggewie und Herta Müller.

Er veröffentlicht mehrere Sachbücher, u. a. zu den Themen Kampagnenjournalismus und Theaterkritik. Mit den Fotografen Daniel Josefsohn und Julian Röder initiiert er eine Foto-Masterclass, deren Ergebnisse in einem Katalog veröffentlicht werden (DISTANZ Verlag).


Jury-Tätigkeit
2008 Kathrin-Türks-Preis
2008 Preisjury NRW Theatertreffen
2010 Mülheimer Dramatikerpreis
2011 – 2013 Theatertreffen der Berliner Festspiele
2012 Auswahlgremium NRW Theatertreffen
2012 3sat Preis des Theatertreffens 
2013 3sat Preis des Theatertreffens 
2014 Preisjury Heidelberger Stückemarkt
2015 Preisjury Heidelberger Stückemarkt


Auftraggeber
ARTE Metropolis, Bayern 2, Bayern 3, Berliner Festspiele, Bild, Bücher Magazin, Das Erste, Der Tagesspiegel am Sonntag, Die Welt, Frankfurter Rundschau, Galore, Handelsblatt, Innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft, Kultur Ruhr GmbH, Max Joseph, Monopol, Süddeutsche Zeitung, Theater der Zeit, Theater heute, WDR 3, WDR Fernsehen, Welt am Sonntag.

Pressekonferenz Ruhrtriennale 2017 © Björn Stork